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Kochelseebahn Tutzing — Kochel
Penzberg Gbf km 22,5

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Der Güterbahnhof Penzberg war der ursprüngliche Personenbahnhof von Penzberg und gleichzeitig Verladebahnhof des ortsansässigen Kohlebergwerks. Penzberg war 33 Jahre lang (1865-98) Endpunkt der Strecke von Tutzing. Mit der Weiterführung der Strecke nach Kochel wurde der Bahnhof zur Spitzkehre, da es günstiger war, die Strecke südwestlich von Penzberg weiterzuführen, anstatt vom Bahnhof erst weiter nach Osten um dann nach Süden zu schwenken. Durch die Verbindung der beiden Streckenäste wurde schließlich ein Gleisdreieck geschaffen und im Südwesten der neue Personenbahnhof errichtet, so daß der alte Bahnhof nur noch für Kohle und sonstige Güter diente.
1966 endete die Förderung von Pechkohle in Penzberg. Der Bahnhof diente dann noch bis 1971 der Kohleanlieferung des Bahnkraftwerks, welche aus dem Saarland kam, aber auch aus dem nahen Peißenberg, wo 1971 die letzte Schicht einfuhr. Neben dem Ortsgüterverkehr wurde Penzberg Gbf dann zur Abstellung ausgemusterter Fahrzeuge genutzt.
1.) 1989 hatte der Bahnhof noch seine vollen Ausmaße. Blick Richtung Ausfahrt nach Westen mit Güterschuppen. Links vom Bildrand befand sich ursprünglich das Empfangsgebäude.
2.) Blick in Gegenrichtung zum Gleisende. Links auf der Anhöhe steht das ehemalige Kraftwerk und spätere Firma Layritz.
3.) Zur Veranschaulichung ein Lageplan. Für den Weiterbau der Strecke Richtung Kochel war es sinnvoll und notwendig den alten Bahnhof zu umgehen.
4.) Das Anschlußgleis verläuft mit kantigen Schienenstößen und gekappten Oberleitungsmasten zum ehemaligen Kraftwerk hinauf.
5.) Die Ausfahrt zur Kochelseebahn. Hinter dem Bahnübergang teilen sich die Äste in das Gleisdreieck Richtung Kochel (links) und Tutzing (rechts). Der Tutzinger Ast war schon außer Betrieb, das Gleis lag jedoch noch. Die Fahrt zur Firma Layritz, deren Anschlußgleis ganz rechts in den Tutzinger Ast läuft wurde somit ab Penzberg Pbf zu einer 3-fachen Sägefahrt. Vor dem Bahnübergang befindet sich aus Richtung Personenbahnhof bis heute (oder zumindest noch bis vor einigen Jahren) ein mechanisches Sperrsignal. Bei der Hütte links müsste das Stellwerk untergebracht sein. Leider war mir das damals noch nicht klar.
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