Doku des Alltags: Eisenbahn in München
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Eisenbahn in München
München-Laim Pbf
Stammstrecke: Pasing | Laim | Donnersbergerbrücke | HackerbrückeHauptbahnhof
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Die heutige S-Bahnstation Laim war von jeher ein Haltepunkt an der Vorortstrecke vom Hauptbahnhof nach Pasing. Die Strecke begann im Starnberger Flügelbahnhof und führte ohne Abzweigmöglichkeiten nach Pasing. Erst mit dem Umbau zum S-Bahnhof wurde in Laim von den Vorortgleisen eine Verbindung zu den dort nordwärts führenden Strecken via Allach und Moosach gelegt.
1.) 1971 waren die neuen Hochbahnsteige bereits fertig gestellt. Aus ursprünglich 2 Bahnsteiggleisen mit einem Mittelbahnsteig wurden 3 Gleise mit einem Mittelbahnsteig und einem Außenbahnsteig. An diesem rollt am 6. Mai 1971 die 221 138 heran mit dem P 2588 nach Kempten, der im S-Bahnvorlaufbetrieb in sämtlichen Stationen zwischen Hbf und Pasing einen Halt einlegte.

2.) Der der westliche Teil vom alten Bahnsteig mitsamt dem einstmals mittig gelegenen Stellwerk blieb noch eine Weile stehen.
Am 6. Mai 1971 rollt die blau lackierte 141 050 mit einem Nahverkehrszug ein, festgehalten vom Isartalbahner.
In der Hauptverkehrszeit bestanden solche Züge mitunter aus 10 Dreiachsern + Steuerwagen, was beim Abbremsen an den S-Bahnsteigen Millimeterarbeit bedeutete.

3.) Die selbe Blickrichtung 18 Jahre später, jedoch weiter östlich auf dem Bahnsteig. Das alte Gewerbegebäude mit Walmdach ist auf Bild 2 am linken Bildrand zu erkennen. Blick auf das Stellwerk des Abzw. Landsberger Str. im Jahre 1989. Eine 120 rollt mit einem IC gen Pasing. An der Abzweigung Landsberger Straße ist eine Überleitung von den Fernbahngleisen auf das Gütergleis Richtung München Süd möglich.
4.) 2012 hat sich die Hintergrundkulisse merklich gewandelt. Auch das Stw. Abzw. Landsberger Str. wurde inzwischen durch das ESTW Pasing abgelöst.
Es ist 10:37 Uhr, 223 066 wird mit dem ALX 84145/84165 aus Lindau und Oberstdorf bald sein Ziel München Hbf erreichen.
5.) Äquivalent dazu gab es 1997 den Interregio aus dem Allgäu. Hier kommt 218 474 und eine weitere 218 mit dem IR 2065 "Nebelhorn" von Oberstdorf nach Dresden um 10:27 Uhr in Laim vorbei.
6.) Zwei Minuten vorher machte sich dieser S-Bahn-Vollzug auf den Weg nach Petershausen. Der Farbfolge entsprechend hat Laim die selbe Kennfarbe wie die Station Marienplatz:

Marienplatz (orange) – Karlsplatz/Stachus (blau) – Hauptbahnhof (rot) – Hackerbrücke (gelb) – Donnersbergerbrücke (grün) – Laim (orange).

7.) Fast die gleiche Perspektive 15 Jahre später. Die S-Bahnhöfe haben ihre Farben verloren. Mit der Inbetriebnahme der neuen Station Hirschgarten hätte es eh einen Bruch mit der Farbreihenfolge gegeben. Einen solchen gab es allerdings zuvor auch schon: Pasing und Westkreuz waren beide blau.
8.) 218 443 hat um 10:19 mit dem RE 4508 die Fahrt nach nach Radolfzell angetreten. Ankunft dort ist 15:02. Im Hintergrund wird Schrott verladen.
9.) Am 16. März 2012 eilt 218 492 mit dem RE 57516 nach Füssen. Zwischenzeitlich sind auch hier neue Gebäude in die Höhe gewachsen.
11. +12.) Manches hat sich verändert, manches ist gleich geblieben.
13. + 14.) S-Bahnen bei der Einfahrt auf Gleis 1. Der Sicherheitsstreifen ist noch weiter von der Kante weggerückt, wobei auch der ursprüngliche hier immer noch sichtbar ist.
14.) Die Westausfahrt am Verwaltungsgebäude des tiefergelegenen Rangierbahnhofs. Etwa an der Postion des Signalauslegers stand früher das Stellwerk, vgl. Bild 2. Der einzige Mittelbahnsteig führte noch weiter nach Westen, am Gebäude vorbei (siehe auch Bild 16). Dies war fortan nicht mehr möglich, da der Streckenabzweig nach Norden eine Rampe benötigte, der die Pasinger Gleise unterquerte (siehe auch Seite 2).

15.) Winterlicher 21. Dezember 2009: 423 741 auf dem Weg nach Mammendorf (früher Nannhofen).
16.) Auf diesem Bild von Frank H. ist der alte Bahnsteig fast in seiner vollen Länge zu sehen.
17. + 18.) Ein Güterzug mit 185 716 wird an der Überleitstelle an der Laimer Unterführung gleich auf das Gleis nach München Süd überwechseln.
19.) Die Laimer Unterführung, durch die bis 1966 der "Stangerlbus", Münchens einzige Obus-Linie bis zum Romanplatz verlief.
Der linke Teil dient den Fußgängern und Radfahrern, der rechte dem Straßenverkehr.
20. + 21.) Zwei Bilder aus der Umbauzeit im Jahre 1969. Die Bahnsteigkante vom neuen Hausbahnsteig steht bereits, am westlichen Teil wird noch viel zu tun sein, in Hinsicht auf Gleisverschwenkungen und Tiefbaumaßnahmen. Mehr dazu auf Seite 2.
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