Doku des Alltags: Eisenbahn in München
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Eisenbahn in München
München-Hauptwerkstätte
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1.) 23. Juni 1969. Was gibt es hier zu sehen: Ein VT 11.5 im Intercity-Dienst ausfahrend auf dem Pasinger Ferngleis. Daneben rollt der Werkszug aus dem AW Neuaubing einwärts, gezogen von einer E 32. Oberhalb des Triebkopfs ist an der Brücke schon ein grünes S-Bahnsymbol angebracht, als Vorankündigung des bevorstehenden S-Bahnbetriebes. Die Bautafel
2.) Neuaubinger Werkszug am 31.07.1969, diesmal mit 175 004 (Bw Ingolstadt). Hinter der Lok ist der provisorische Bahnsteig der Haltestelle Hauptwerkstätte zu sehen, die während der Bauarbeiten für den neuen S-Bahnsteig auf der Ostseite der Brücke auf deren Westseite verlegt wurde. Ursprünglich befand sich auch die Haltestelle Hauptwerkstätte östlich der Brücke.

Die Lok war zum Zeitpunkt der Aufnahme 41 Jahre alt und wurde am 1. August 1972 ausgemustert.

3.) Während Münchens schnellster Rosthaufen 132 107 (Bw München Hbf) mit dem Treuchtlinger Leerzug zum Bahnhof flitzt, kann man einen Blick auf den Bahnsteigabgang mit dem darunterliegenden Kiosk werfen.
4.) Die noch jugendliche Mühldorfer 216 202 am 4. Mai 1970 im Allgäueinsatz. Man beachte auch das überdachte und wahrscheinlich beleuchtete Bahnsteigschild "München Hauptwerkstätte".

216 202 war vom 14.12.1968 bis zum 15.04.1973 beim Bw Mühldorf stationiert. Ihre Abnahme war am 12.12.1968. Dann war sie erstmal für genau einen Tag (wahrscheinlich nur buchmäßig) dem Bw Limburg zugeteilt, ehe sie am 14. Dezember nach Mühldorf kam.

5.) Als 216 202 mit ihrer Fuhre losbrummt, kommt die 19 Monate ältere 216 130 aus dem Bw gerollt. Sie wurde am 11. Mai 1967 noch als V 160 130 nagelneu dem Bw Mühldorf zugeteilt, wo sie bis zum 2. September 1973 blieb und dann nach Gießen wanderte.

Das westseitige Bahnsteigende ist in Höhe des vorderen Einsteigs des 3. Silberlings.

Das Lokgleis Richtung Hauptbahnhof war zu der Zeit gesperrt, weil im Zusammenhang mit der neuen Fahrleitungsführung der S-Bahnstrecke auch die Quertragwerksfelder über das Streckenbündel nach Laim / Pasing geändert wurden. Der am linken Bildrand stehende Turmmast war garade eingesetzt, die Spundwandbleche der Baugrube liegen im Gleis.

Zweiter Grund war die Verlegung der Überleitweichen weiter westlich.

7.) Das ist das einzige Bild, das von dem Bahnsteig aus entstand.

Unter der Nase der V 100 mit dem Prager Leerzug sieht man in den beiden Gleisen links davon die Weichenzungen fast parallelliegend. Heute beginnt die Weiche, auf die der Wendezug zufährt, etwa 15 Meter weiter westlich.

Baufortschritt an der Brücke: hinter der E 17 recgts und über dem Dach des ersten Prager Wagens erkennbar die Pfeiler der Anbaubrücke.

8.) Neben dem Bahnsteigschild steht bereits der Schaltkasten für die noch zu verlegenden Überleitweichen.

Jeweils im Hintergrund der Bau des neuen BD-Gebäudes mit gewissen Baufortschritten.

Direkt museumsgerecht, was 260 417 da rumzieht. Der Gmhs 30 als Leitungswagen war nicht selten, stammte noch aus dem Ursprungsbau, die beiden G 10 wie auch der Gmhs 30 waren schon nicht mehr im internationalen Verkehr zugelassen. Die jeweils neben den Türen liegende Beschriftung „Darf den Bereich der DB nicht verlassen“ weist drauf hin.

260 417 (Baujahr 1958) war stets in München beheimatet. Im Jahr 2000 wurde sie ausgemustert und verschrottet.

9.)
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