Doku des Alltags: Strecken und Bahnhöfe
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Knotenpunkt Nord-Süd-Strecke | Thüringer Bahn | Fuldatalbahn
Bebra
km 166,6 v. Frankfurt (Main) Hbf | km 210,4 v. Halle (Saale) Hbf
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21. Februar 2015 – vor bald 20 Jahren wurde in Bebra die sogenannte Berliner Kurve reaktiviert. Am 28. Mai 1995 erfolgte die Wiederinbetriebnahme. Die ursprüngliche Verbindung wurde 1914 errichtet, damit Schnellzüge der Relation Frankfurt (M) – Berlin den Bahnhof Bebra ohne kopfzumachen umfahren konnten. Nach 1945 wurde die Kurve nicht mehr benutzt, da in Bebra sowieso ein Lokwechsel erforderlich wurde.

Im Sommer 1994 war ich auf TMT-Tour und im Juli oder August war ich mit dem IR 2456 Chemnitz – Düsseldorf von Erfurt nach Bebra unterwegs. Den Zug nutzte ich dann gleich bis Kassel-Wilhelmshöhe um von dort mit dem ICE wieder nach München zu gelangen.
Ab Ronshausen fiel mir (zunächst noch unwissend, was das werden sollte) der Bau der neuen Trasse gleich ins Auge und machte mehrere Bilder aus dem Zugfenster heraus.

Die Kilometrierung der Thüringer Bahn beginnt in Halle Hbf und endet mit dem km 254,7 im Bahnhof Guntershausen wo die Strecke auf die Main-Weser-Bahn Kassel Hbf – GießenFrankfurt (Main) trifft. Die Main-Weser-Bahn hat in Guntershausen den km 13,7 ab Kassel Hbf.

1.) Ein Stück westlich von Ronshausen beginnt die neue Trasse. Im Gegensatz zum früheren Verlauf wurde die Einfädelung und Überwerfung ein wenig nach Norden verschoben.
Etwa auf Höhe der Neubaubrücke befand sich außerhalb des linken Bildrandes die frühere Abzweigstelle Faßdorf (km 206,39).
2.) Der km 206,8 rückt ins Bild und die neue Überführung mit Gitterbrücke über die Bebraer Streckengleise. Die ehemalige Rampe dazu befand sich hier unmittelbar rechts neben der alten Bebraer Trasse. Auf Google Earth lassen sich die alten Trassenverläufe noch nachvollziehen. Auch der Durchlass, zu dem das Geländer unten links gehört ist noch erkennbar.

3.) Die neue Brücke der Berliner Kurve. Wie man sieht wäre das Lichtraumprofil zur alten Trasse in der Höhe etwas zu gering. Sie wurde wohl erst in Position geschoben, nachdem die neue Trasse nach Bebra fertig war.
4.) Nicht weit davon war lange Zeit ein weiterer Streckenverzweig. Am Bk Weiterode (km 207,8) zweigte die Güterbahn ab, die eine direkte Zufahrt aus Richtung Erfurt in den Rbf Bebra ermöglichte. Hier biegt das auswärtige Gleis zwischen den Häusern heraus ein, parallel zur Hauptstrecke. Im Gebüsch ist der Stein vom km 208,8 zu sehen.
5.) Ein tieferer Einblick in die Güterverbindung. Das zweite Gleis war schon abgebaut. Im Hintergrund erkennt man zwischen den Häusern den Bahndamm der Strecke aus Fulda.
6.) In dem Bereich gab es wohl eine weitere Trassenkorrektur, wie hier zu sehen ist. Den eisernen Steg gibt es offenbar heute noch.

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