Doku des Alltags: Strecken und Bahnhöfe
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Hinterlandbahn
Sonneberg (Thür) Hbf
- KBS 566 / 633 -

ProbstzellaLauschaSonneberg Hbfzwischen Sonneberg und RauensteinRauensteinEisfeldHildburghausen
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Sonneberg Hbf liegt beim Streckenkilometer 19,51 der Strecke Coburg – Sonneberg (– Lauscha – Probstzella) und am km 32,89 der Hinterlandbahn Eisfeld – Rauenstein – Sonneberg. Die Bahn aus Coburg erreichte Sonneberg am 1. November 1858. Erst am 1. Oktober 1886 wurde das nächste Stück ins 19 km entfernte Lauscha in Betrieb genommen. Durchgehend bis Probstzella war die Strecke schließlich ab 1913 befahrbar.

Die sogenannte Hinterlandbahn, die ab 1909/10 Sonneberg an die Werrabahn im Bahnhof Eisfeld anband, hat eine Streckenlänge von 32,89 km und ist als Nebenstrecke klassifiziert. Sie hatte zunächst nur regionale Bedeutung, erst mit der Unterbrechung der Strecken nach Coburg nach dem 2. Weltkrieg bekam sie mehr Wichtigkeit, vor allem auch im Güterverkehr.
1.) 119 180 steht im Mai 1991 mit dem P 18019 zur Abfahrt um 12:20 nach Eisfeld bereit. In Eisfeld, wo er um 13:21 ankommt ist für ihn Endstation. Wer weiter nach Meiningen will, kann dort in den P 7006 umsteigen. Ankunft in Meiningen um 14:40. Zum Zeitpunkt ist die Hinterlandbahn, sowie die Strecke nach Probstzella fest in der Hand der U-Boote der Reihe 119 vom Bw Probstzella. Eine 95er wäre mir natürlich lieber gewesen, aber inzwischen gefallen mir die rumänischen Sechsachser auch ganz gut.
Sonneberg Hauptbahnhof ist nur scheinbar ein Durchgangsbahnhof, denn alle Personenzüge enden hier. Durchgehende Züge gibt es nicht, außer dem P 18017 Lauscha – Sonneberg – Eisfeld, Lauscha ab 5:51, Eisfeld an 7:34. Rechts im Bild steht die Bautafel, die die bevorstehende Wiedereröffnung der Verbindung nach Coburg ankündigt.

119 180 war hier gerade 7 Jahre alt, beim Bw Probstzella war sie vom 1988 - 1993 beheimatet.
2.) Das große Empfangsgebäude ist seit 1907 in Betrieb. Der erste Bahnhof von Sonneberg war wesentlich kleiner und war den Anforderungen der nach und nach eröffneten Strecken nicht mehr gewachsen. Die Bilder 2 - 16 sind vom April 1991.
3.) 1991 hatte das ganze noch ziemlich pittoresken Flair, wie auch der Durchgang zum Hausbahnsteig.
4.) Hausbahnsteig mit Treppenabgang zu den weiteren Bahnsteigen.
5.) Die Betondächer der Bahnsteige stammen wie das EG aus dem Jahr 1907 und wurden von Dyckerhoff & Widmann errichtet.
6.) DR-Zugzielanzeiger an den Bahnsteigdächern.
7.) Dem Bahnhof gegenüber steht das Neue Rathaus, das 1928 errichtet wurde.
8.) Noch einen Bahnsteig weiter ist 105 107 mit Rangiertätigkeiten beschäftigt. Die Lok war seit ihrer Abnahme 1980 beim Bw Probstzella beheimatet und wanderte am 1. Januar 1994, nunmehr als 345 107 zum Bw Saalfeld, wo sie 2002 ausgemustert wurde.
9.) Schwenk hinüber zu den weiteren Gleisanlagen, Güterabfertigung und Anlagen der Est Sonneberg im Hintergrund. Hier sind erste Arbeiten für die beginnende Elektrifizierung zu sehen. In regelmäßigen Abständen liegen Eisenträger neben dem Gleis, die in den Boden gerammt werden um darauf das Fundament für die Oberleitungsmasten zu gießen.
10.) An der Drehscheibe der Lok-Einsatzstelle steht 119 175 neben dem Ringlokschuppen. Dabei handelt es sich um die letzte 119 mit original rumänischen Motoren beim Bw Probstzella. Die Loks erhielten immer einen grauen Rahmen, wenn ihnen ein DDR-Motor eingebaut wurde.

(Danke an einen DSO-Leser für diese Info!)

11.) Gegenüber wartet 119 115 in der abendlichen Sonne auf einen neuen Einsatztag.
12.) Bw-Stilleben mit 119 053 und 106 585.
13.) Die 16-m-Drehscheibe mit dem rechts dahinterliegenden Stw "So".
14.) Auch zwei Schneepflüge der Bauart Meiningen sind hier hinterstellt.
15.) Ein Blick auf die Rückseite des Ringlokschuppens zeigt, dass dieser einstmals größer war.
16.) Der Wasserturm ist auch nicht mehr ganz vollständig.
17.) 119 030 und 119 175 auf den Sterngleisen des abgerissenen Teils des Ringlokschuppens.
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