Doku-des-Alltags: BD München

München – Ingolstadt – Treuchtlingen

Dollnstein
km 117,9 v. München Hbf / km 0,0 n. Rennertshofen

1.) Einfahrt des N 3676 nach Treuchtlingen um 16:05. Er fuhr um 14:41 als E 3676 in München von Gleis 22 ab. Von Ingolstadt bis Treuchtlingen ist er als Nahverkehrszug unterwegs und hält an jedem Bahnhof. Bespannt ist der Zug mit 111 017, die vom 22.11.2010 bis zum 20.09.2014 mit weiß-blau gerauteter Vollflächenwerbung für das Bahnland Bayern unterwegs war. Ab 2023 gehört sie der HELROM GmbH und bekam eine Lackierung in blau, gelb und grün.

2. Nach kurzem Halt fährt der Zug weiter nach Treuchtlingen, das um 16:20 erreicht sein wird. Links ist der Abzweig der Nebenbahn nach Rennertshofen, die damals noch als Museumsbahn betrieben wurde.

3.) Das Bahnhofsgebäude. Links im Anbau ist das Fdl-Stellwerk Df untergebracht – Bauform Einheit Mw, in Betrieb von 1956 bis 2008. Davor war (ab ca. 1903) ein Stellwerk der eher seltenen Bauform Noell in Betrieb.

4.) Nach links zweigt innerhalb des Bahnhofgeländes die 21 km lange Nebenbahn nach Rennertshofen ab. Sie wurde 1916 eröffnet und verlor bereits nach 44 Jahren im Jahr 1960 den Personenverkehr. Der Güterverkehr hielt sich noch bis 1993. Zwischen 1985 und 1994 wurde die Strecke als Museumsbahn betrieben. Hier ist ein neu errichtetes Wartehäuschen am Bahnsteig der abzweigenden Strecke zu sehen.

5.) 26 Jahre später ein Wendezug, der auch noch aus n-Wagen gebildet ist, bei der Einfahrt in Dollstein.

6.) Ein Doppelstock-Wendezug beim markanten Felsdurchbruch an der Altmühl rollt dem (nunmehr) Haltepunkt Dollstein zu.

7. + 8.) Geschoben wird er von 111 065.

9.) Gleich darauf kommt 111 117 mit dem Gegenzug nach Nürnberg.

10.) Von der Uferidylle aus gesehen überquert 111 031 beim km 118,8 die Altmühl. Es ist die selbe Leistung wie mit 111 065 am Tag zuvor.

11.) Kesselwagenzug mit 185 071. Der Kirchturm im Hintergrund steht im mauerumringten alten Teil des Marktes Dollnstein.

12.) Es folgt 111 056 mit dem nächsten Regionalzug nach Nürnberg.

13.) Ein Stück weiter nordwestlich von Dollnstein befindet sich der Weiler Hagenacker, wo die Strecke direkt an der Altmühl entlang führt und gleich darauf im Esslingerberg-Tunnel verschwindet. Direkt vor der Lok ist der km 121,1

14. + 15.) Zwei Güterzüge bei Hagenacker nach Verlassen es Esslingerberg-Tunnels. Die Altmühl wurde beim Bahnbau an dieser Stelle verlegt und verläuft jetzt direkt parallel zur Bahntrasse. Im Vordergrund das Altwasser.

16. + 17.) Schwenk nach links mit Hagenacker von oben. Eine 111 schiebt ihre Dostos Richtung München.

18.) Der Gegenzug an dieser Stelle.

19. + 20.) Blick von der Anhöhe oberhalb des Tunnels bis nach Dollnstein.