Der Bahnhof Eberbach liegt am km 21,1 der Neckartalbahn (Strecke 4111, Neckargemünd 0,0 – Bad Friedrichshall-Jagstfeld 58,5). Nach Norden zweigt die 88,1 km lange Odenwaldbahn nach Hanau ab, die den Bahnhof in nordwestlicher Richtung verlässt und gleich einen Bogen nach Nordost vollzieht.
1.) Eberbach hat ein stattliches Bahnhofsgebäude. In dem Flachbau vor dem Fußgängersteg ist das Dr-Stellwerk Ef (Sp Dr S60) untergebracht.
2.) Standortwechsel zum Hausbahnsteig und gleich darauf eilt 151 057 (Bw Nürnberg 2) mit einem Güterzug durch.
Es fällt auf, dass der Bahnhof noch seine alte Beschilderung hat. Des Weiteren sind Geländer und Stützen türkis, Uhr und Fahrplankasten rot (tendenziell schon pink). Das ist Geschmackssache, ich finde jedoch, dass sich diese Farbkombi harmonisch und unaufdringlich ins Gesamtbild fügt.
3.) Blick vom Fußgängersteg auf die Güterabfertigung, wo 365 042 (Bw Mannheim 1) mit einem einzelnen Wagen steht. Dahinter ein interessantes Nebeneinander von altem badischen Güterschuppen und Anbau der 1970er Jahre.
4.) Die Ausfahrt nach Heidelberg, links. Noch im Bahnsteigbereich zweigt die Odenwaldbahn ab. Zwischen den Streckenästen stand einst ein dreiständiger Rundschuppen mit Drehscheibe.
5.) Blick aus dem von der Odenwaldbahn einfahrenden E 3857 Frankfurt – Stuttgart auf die auf Gleis 2 stehende 18 364 (Bw Kaiserslautern) mit einem Sonderzug der Deutschen Weinstraße.
6.) Um 18:20 legt 110 177 (Bw Stuttgart 1) auf Gleis 3 einen Halt ein, mit dem D-Zug von Nürnberg nach Mannheim.
7.) Nun ein Blick auf 218 364 mit der langen Weinstraßen-Reihung. Der vierte Wagen hat ein Entlüftungsgitter auf dem Dach. Das könnte der WGm 842.0, 51 80 89-80 901-7 sein, mit seitlicher Aufschrift.
Beschreibung der Wagen der „Deutschen Weinstraße“ auf Drehscheibe-Online.
7a) vergrößerter Ausschnitt
8.) 141 176 (Bw Mannheim) hält mit einem Wendezug auf Gleis 1. Hier rückt nun mal die Nummer eines Wagens ins nähere Blickfeld: WGm 842.3, 50 80 89-40 912-1 (Büttenwagen).
9.) Schwenk in die Abendsonne zur Ladestraße mit Portalkran und Güterschuppen.
10.) Hochsommeratmosphäre auf dem Bahnhofsvorplatz.
11.) Jetzt ist noch kurz Zeit für einen Blick vom Fußgängersteg auf die Ausfahrt Richtung Bad Friedrichshall-Jagstfeld.
12.) Von Eberbach aus mit der Bahn damals nur mit den täglichen 3 "Heckeneilzügen" zu erreichen.
Hier die 216 191 (Bw Gießen) mit dem E 3856 bei der Einfahrt. Die 216 ist ab Heilbronn am Zug. Heilbronn war jedoch nicht der südlichste Wendepunkt der Gießener 216, zeitweise kamen sie bis nach Stuttgart Hbf.