Doku des Alltags: Eisenbahn in der BD München
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Allgäubahn & Mittelschwabenachse
München — Geltendorf — Buchloe

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Vom Nachmittag in den Abend am km 27,2 und 28,0
Hinter Buchenau durchquert die Strecke auf 6 km bis Grafrath schnurgerade den Rotschwaiger Wald, der seinen Namen von einem Bauernhof auf einer großen Waldlichtung hat. Links und rechts der Strecke zeugen noch die wegen Funkenflug angelegten Brandschneisen von der Dampflokzeit. Hinter Schöngeising wachsen diese breiten Streifen aber mehr und mehr zu.

Zwischen Buchenau und Schöngeising gibt es in jeder Richtung ein Blocksignal (SBk 111 und 112). Sbk 112 ist seit 1987 mit einem Vorsignal versehen, das das Einfahrtsignal von Buchenau ankündigt.

1.) Ein Nachmittag im März 1990 am km 27,1. Der E 3886 nach Kempten hat um 16.14 München Hbf von Gleis 30 verlassen. Etwa um halb 5 rollt 218 406 mit der Vier-Wagen-Garnitur kurz hinter Buchenau in den Rotschwaiger Forst hinein. Zwischen den Bäumen ist eine Unterführung erkennbar. In der Frühzeit der Bahnlinie gab es links davon einen schienengleichen Bahnübergang, dessen Zufahrtsrampe am rechten Bildrand noch deutlich erkennbar ist. Rechts davon führt nunmehr der Fahrweg in einem Bogen nach unten zur Unterführung.

Zwei Jahre vorher war dieser Zug noch planmäßig mit Packwagen unterwegs, siehe Seite 8, Bild 4.

2.) Der Eilzug wird um 17:03 Buchloe erreicht haben und um 17:48 seinen Zielort Kempten.
3.) Gleich darauf kommt aus der Gegenrichtung ein Vollzug der S4 nach Ebersberg. Es liegen bis dorthin noch ca. 64 km zurückzulegen. Um 17:50 wird der 420er Ebersberg erreichen. Fast zeitgleich mit der Ankunft des E 3886 in Kempten.

Hinten, das noch grün zeigende Vorsignal zum Sbk 111, kurz vor dem Hp Schöngeising.

4.) Weiter westlich, am km 28,0 rollt der nächste Zug ins Allgäu, der D 2168 nach Lindau, gezogen von 218 469.
5.) Wie oft 218 469 hier am km 28 an der KBS 970 im Wald bei Schöngeising schon vorbei gekommen sein mag, vermag wohl niemand zu sagen. Sehr, sehr oft. Die Lok ist seit ihrer Indienststellung 1976 ohne Unterbrechung beim Bw Kempten beheimatet.

Somit ist es nichts außergewöhnliches, dass sie am 29. April 2013 den (Doppel-)RE 57418 nach Lindau anführt. Dass ich sie aber exakt an der gleichen Stelle, zur gleichen Tageszeit, mit einer ähnlichen Zugleistung ablichtete wie 23 Jahre vorher, ist schon ein bemerkenswerter Zufall.

Seit Fahrplanwechsel im Dezember 2013 wird der RE 57418 von einem drei- bis vierteiligen 612 gebildet.

6.) Wieder 218 469, diesmal 200 m weiter östlich, mit dem RE 57588 von München nach Kempten.
7.) Blocksignal 112, das bis zur Inbetriebnahme der Ks-Signale zugleich das Einfahrtsignal von Buchenau ankündigte. Dahinter ist nochmals der Kilometerstein 28 zu sehen.

8.) Bei km 27,8 befindet sich eine Bahnunterführung, hier nicht sichtbar außerhalb des linken Bildrandes. Ursprünglich gab es hier einen Bahnübergang, dessen letzte Zeugen noch die beidseitigen Auffahrtsrampen sind (die Böschungen links und rechts). Der Bahnübergang wurde wohl schon zu Staatsbahnzeiten ersetzt. Für die Weiterführung des Waldweges wurden die Rampen durchbrochen.
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