Doku-des-Alltags: Strecken und Bahnhöfe
1.) Einfahrt in den Bahnhof Limburg. Die Strecke Frankfurt – Eschhofen – Limburg ist seit 1986 elektrifziert. Die Oberleitung reicht in Limburg bis über die westliche Einfahrt hinaus.
Hier, beim km 53,6, wird das Einfahrsignal passiert. Rechts daneben die Strecke nach Altenkirchen (Westerw), die bis zur Lahnbrücke kurz vor dem Bahnhof Staffel zweigleisig ist. Das Formvorsignal beim km 1,6 kündigt wohl Diez Ost (km 2,2) an.
2.) Nun geht es am Bw Limburg vorbei, das bis in die 1980er Jahre eine Hochburg der Akkutriebwagen war. Alle acht Fahrzeuge der Baureihe ETA 176 (ab 1968 517) kamen ab 1959/60 zum Bw Limburg und blieben dort stationiert, mitsamt den acht Steuerwagen 817, bis zur Ausmusterung Anfang der 1980er Jahre, so dass wegen ihrer Form bald den Spitznahmen „Limburger Zigarren“ hatten. Ebenso war eine große Anzahl von 515 und 815 in Limburg beheimatet. Schon ab Mitte der 80er Jahre wurden 515 an andere Betriebswerke abgegeben. Die Akku-Unterhaltung im Bw Limburg endete 1988, nachdem fabrikneue 628.2 zugeteilt wurden.
Hier ruht sich die Frankfurter 141 196 neben einem 796 aus.
3.) Im Ringlokschuppen 2 sind zwei V 60, eine Köf II und eine 216 zu sehen. Bis 1989 waren in Limburg noch 21 Maschinen der 216 beheimatet. Während der Bestand an 628.2 zunahm wurden diese dann an die Betriebswerke Gießen, Kassel und Oberhausen abgegeben.
4.) Das Gebäude der Lokleitung mit integriertem Wasserturm steht zwischen den beiden Ringlokschuppen.
5.) Ein letzter Vertreter der ETA-Zeit des Bw Limburg präsentiert sich noch neben der Rechteckhalle des Ausbesserungswerks, offenbar schon seiner Akkumulatoren beraubt. Die Klappen sind geöffnet und das Fahrzeug steht ziemlich „hochbeinig“ da.
Vom Bahnhof Limburg habe ich leider kein einziges Bild.
6.) Weiter geht es Richtung Wetzlar.
Der Bahnhof Arfurt (Lahn) beim km 38,1 zeigt sich in einer seltenen Kombination aus Wellblech und Fachwerk. Um 14:55 legt der N 6925 seinen Halt hier ein, so dass wenigstens durch die Fensterscheibe ein Bild gelang.
7.) Um 14:58 halt in Aumenau. Das Vorsignal kündigt das Ausfahrtsignal an, das hinter der nächsten Kurve liegt. Am Stellwerk zweigen die Gleise des Güterbahnhofs ab, der kurz zuvor auch noch je ein Ausfahrtsignal pro Richtung hatte.

8.) Bahnhof Weilburg. Leider legte ich hier keinen Aufenthalt mehr ein, was ich heute sehr bedaure.
Zwar war der Lokschuppen links schon abgerissen, aber von der Kombination Tunnelportal-Bahnübergang-Gitterbrücke-Einfahrtsignal (im Hintergrund sichtbar) hätte ich doch gerne eine Aufnahme gemacht. Aber ich fuhr weiter. So blieb es nur bei dieser Ansicht mit EG und Stellwerk Wf. Zumindest ist rechts auch noch die Doppelkreuzungsweiche direkt am Bahnsteigende zu sehen.
9.) Abfahrt in Weilburg. Auch hier stehen die östlichen Ausfahrsignale weit entfernt, daher ist hier ein Vorsignal im Bahnhofsbereich.
10.) Bahnhof Löhnberg.